Schulwegkarte: Gefahrenstellen auf dem Schulweg melden
Gefährliche Stellen auf Schulwegen wie Kreuzungen oder Raserstrecken auf einer Karte sammeln.
Live erleben
Von der Datenerfassung bis zur Auswertung
Eine Demo-Schulwegkarte mit Beispielmeldungen: Sieh dir an, was Eltern melden und wie die Elterninitiative weitermacht.
- Über 1 Mio. Meldungen seit 2011
- Open Source
- Open311 GeoReport v2
- In der EU gehostet
Was ist eine Schulwegkarte?
Eine Schulwegkarte erfasst Gefahrenstellen auf den Wegen, die Kinder täglich zurücklegen. Gefahrenstellen wie ungesicherte Kreuzungen, fehlende Gehwege, Tempo-Zonen ohne Schutzmaßnahmen und schlechte Sichtverhältnisse werden dort dokumentiert, wo sie tatsächlich auftreten. Systematisch erfasste Daten geben Verkehrsplanern etwas, das ihnen selten vorliegt: Feldbeobachtungen von Menschen, die den Weg täglich kennen.
Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte markieren Gefahrenstellen direkt auf der Karte. Jede Meldung enthält ein GPS-Foto und eine Kategorie, zum Beispiel gefährliche Kreuzung, fehlender Gehweg oder unsicherer Radweg. Mehrere Meldungen an derselben Stelle zeigen, wo das Problem am häufigsten auftritt.
Die Verbesserung der Schulwegsicherheit braucht Daten von den Menschen, die den Weg täglich gehen. Kommunen nutzen die gesammelten Daten für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, zur Planung von Zebrastreifen und für Tempo-30-Zonen. Schulen und Elternbeiräte können die Karte direkt in Gesprächen mit dem Straßenverkehrsamt verwenden. Die Daten schaffen eine sachliche Grundlage dort, wo sonst nur Einzeleindrücke verfügbar sind.
- Gefahrenkategorien
- Jede Meldung wird einer Kategorie zugeordnet: gefährliche Kreuzung, schlechte Sicht, Tempo-Zone, fehlender Gehweg oder unsicherer Radweg. Kategorisierte Daten sind für Verkehrsplaner direkt auswertbar.
- GPS-Fotomeldungen
- Jede Meldung enthält ein vor Ort aufgenommenes Foto und die genauen GPS-Koordinaten. Das Bild dokumentiert, was ein Kartenpin allein nicht zeigen kann: Straßenzustand, Sichtlinien, räumliche Situation.
- Häufungskarte
- Mehrfachmeldungen an derselben Stelle werden automatisch als Häufung sichtbar. Die am häufigsten gemeldeten Abschnitte eines Schulwegs sind so auf einen Blick erkennbar, ohne manuelle Auswertung.
- Eltern & Lehrkräfte gemeinsam
- Eltern, Lehrkräfte und Schüler können unabhängig voneinander denselben Weg melden. Die Summe der Meldungen ergibt ein Gesamtbild, das die tatsächlichen Bedingungen auf dem Schulweg widerspiegelt.
Für wen ist das?
Eltern & Elternbeiräte
Schulwegbegehung vor dem Schuljahresbeginn organisieren. Eltern gehen den Weg und melden Gefahrenstellen direkt. Die fertige Karte gibt dem Elternbeirat konkrete, ortsgebundene Belege für das Gespräch mit der Gemeinde.
Schulen & Lehrkräfte
Die Karte im Verkehrssicherheitsunterricht einsetzen. Schülerinnen und Schüler erfassen Gefahrenstellen auf ihrem eigenen Schulweg. Die Übung schult Beobachtungsfähigkeit und erzeugt Daten aus Kinderperspektive.
Kommunen & Verkehrsplaner
Strukturierte, fotodokumentierte Meldungen von mehreren Personen über alle Schulwege im Stadtgebiet empfangen. Die Daten bilden die Grundlage für die Priorisierung von Querungshilfen, Gehwegbau und Tempo-30-Maßnahmen.
Enthaltene Kategorien
Diese Kategorien bringt die Vorlage mit. Nach der Einrichtung kannst du sie im Dashboard umbenennen, ergänzen oder entfernen.
- Gefährliche Kreuzung
- Schlechte Sicht
- Tempo-Zone
- Fehlender Gehweg
- Unsicherer Radweg
Schulwegkarte anlegen
Beschreib in einem Satz, worum es geht. Danach stehen Karte, Kategorien und Status bereit, und du kannst alles anpassen.
Weitere Vorlagen
Barrieren wie fehlende Rampen oder defekte Aufzüge auf einer Karte erfassen.
Orte kartieren
Ideen und Vorschläge für das Quartier auf einer Karte sammeln.
Ideen sammeln
Mängel wie Schlaglöcher, Graffiti oder defekte Straßenlaternen auf einer Karte sammeln.
Probleme melden





