Hitze- & Hochwasserkarte: Klimarisiken in Städten sichtbar machen
Klimafolgen wie Hitzeinseln oder Überschwemmungsflächen auf einer Karte dokumentieren.
Live erleben
Von der Datenerfassung bis zur Auswertung
Eine Demo-Klimakarte mit Beispieleinträgen: Sieh dir an, was Anwohner beobachten und wie die Gruppe jede Beobachtung prüft.
- Über 1 Mio. Meldungen seit 2011
- Open Source
- Open311 GeoReport v2
- In der EU gehostet
Was ist eine Hitze- & Hochwasserkarte?
Klimarisiko-Kartierung dokumentiert, wie Hitze, Hochwasser und Extremwetter konkrete Orte in der Stadt betreffen. Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Klimagruppen erfassen Hitzeinseln, überflutungsgefährdete Kreuzungen, Trockenschäden und Regenwasserabfluss auf einer gemeinsamen Karte. Jede Beobachtung enthält GPS-Standort, Foto und Kategorie. Der entstehende Datensatz zeigt Klimarisiken Straße für Straße.
Beitragende wählen aus vordefinierten Kategorien: Hitzeinsel, Überflutungsstelle, fehlender Schatten, versiegelte Fläche, Trockenschaden oder Baumverlust. Ein Smartphone-Foto am Standort genügt. Die Daten ergänzen offizielle Klimamodelle durch hyperlokale Beobachtungen.
Kommunale Klimaanpassungsteams, Umwelt-NGOs und Stadtplaner nutzen die gesammelten Daten, um Investitionen in Grüninfrastruktur, Entwässerung und Beschattung zu priorisieren. CivicSpot stellt die Plattform, die Gemeinschaft liefert die Beobachtungen. Die Open311-API macht alle Daten für GIS-Analysen und Politikberichte verfügbar.
- Hitzeinsel-Erfassung
- Beitragende dokumentieren städtische Hitze-Hotspots: sonnenexponierte Plätze, Betonflächen ohne Schatten, Bereiche ohne Baumbestand. Gehäufte Meldungen zeigen das Hitzeinsel-Muster über die Stadt.
- Hochwasserrisiko melden
- Anwohner melden Stellen, an denen sich bei Starkregen Wasser sammelt: Unterführungen, tiefliegende Straßen, verstopfte Abläufe. Die Daten ergänzen offizielle Hochwassermodelle durch lokales Wissen.
- Mikroklima-Daten sammeln
- Beobachtungen umfassen Trockenschäden, Regenwasserabfluss, Baumverlust und Bodenerosion. Jede Meldung enthält GPS-Standort und Foto. Über die Zeit entsteht ein Bild, wie Klimafolgen Straße für Straße wirken.
- Verlauf bleibt erhalten
- Einträge behalten Datum, Foto und Status. Über die Liste im Dashboard und den CSV-Export lässt sich später nachsehen, was wann beobachtet wurde.
Für wen ist das?
Für Klimainitiativen und Umweltgruppen
Klimabeobachtungskampagnen auf Quartiersebene durchführen. Freiwillige dokumentieren Hitze-Hotspots, Überflutungen und Baumverlust. Die Daten liefern lokalen Gruppen konkrete Belege für Gespräche mit der Stadtverwaltung über Klimaanpassung.
Für Kommunen und Klimaanpassungsteams
Strukturierte, GPS-dokumentierte Klimarisiko-Beobachtungen von Bürgern empfangen. Erkennen, welche Straßen und Kreuzungen am stärksten von Hitze oder Hochwasser betroffen sind. Daten zur Priorisierung von Grüninfrastruktur und Entwässerung nutzen.
Für Stadtplaner und Forscher
Hyperlokale Klimadaten nutzen, die über die Zeit gesammelt wurden. Nach Kategorie oder Gebiet filtern. Export über Open311-API für GIS-Integration und wissenschaftliche Publikationen.
Enthaltene Kategorien
Diese Kategorien bringt die Vorlage mit. Nach der Einrichtung kannst du sie im Dashboard umbenennen, ergänzen oder entfernen.
- Hitzeinsel
- Überflutungsstelle
- Fehlender Schatten
- Versiegelte Fläche
- Trockenschaden oder Baumverlust
Hitze- & Hochwasserkarte anlegen
Beschreib in einem Satz, worum es geht. Danach stehen Karte, Kategorien und Status bereit, und du kannst alles anpassen.
Weitere Vorlagen
Zustände von Wanderwegen wie umgestürzte Bäume oder beschädigte Brücken dokumentieren.
Probleme melden
Georeferenzierte Beobachtungen für Forschung, Erhebungen und Feldstudien sammeln.
Orte kartieren
Schäden nach Hochwasser, Sturm, Waldbrand, Erdbeben oder anderen Katastrophen auf einer Karte erfassen.
Orte kartieren





