Barrieren melden: Hindernisse für Rollstühle und eingeschränkte Mobilität erfassen
Barrieren wie fehlende Rampen oder defekte Aufzüge auf einer Karte erfassen.
Beschreibe dein Projekt und wir erstellen eine passende Karte für dich.
Was ist Barrierenmelder?
Barrierefreiheit im Stadtgebiet ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Fehlende Rollstuhlrampen an Bordsteinabsenkungen, defekte Aufzüge in Bahnhöfen, zu hohe Bordsteine an Kreuzungen und blockierte Gehwege schränken die Bewegungsfreiheit und Rollstuhl-Zugänglichkeit im Alltag ein. Diese Barrieren fehlen häufig in Infrastruktur-Datenbanken, weil sie nur im Alltag der Betroffenen sichtbar werden.
Betroffene, Angehörige und engagierte Bürgerinnen und Bürger kartieren Barrieren direkt auf einer gemeinsamen Karte. Jede Meldung enthält ein Foto vom Ort, die GPS-Koordinaten und die Barrierenkategorie, zum Beispiel fehlende Rampe, defekter Aufzug oder nicht barrierefreier Eingang. Die fotodokumentierte Meldung ist präzise genug, um direkt an die zuständige Stelle im Stadtamt weitergegeben zu werden.
Kommunen nutzen die Daten für ihre Inklusionsplanung und die Priorisierung von Fördermitteln für barrierefreie Infrastruktur. Behindertenverbände können die gesammelten Meldungen als Datengrundlage für Anträge und Gespräche mit der Verwaltung verwenden. Mit jeder beseitigten Barriere entsteht ein Nachweis über Fortschritt, den die Karte ebenfalls dokumentiert.
Für wen ist das?
Gemeinschaften
Anwohnergruppen, Elterninitiativen, Nachbarschaftsprojekte, die lokale Daten sammeln.
Organisationen
NGOs, gemeinnützige Vereine und Forschungsteams mit partizipativen Kartenprojekten.
Kommunen
Stadtverwaltungen und Behörden, die Bürgermeldungen im großen Maßstab verwalten.
Einsatzgebiete
Behindertenverbände & Selbsthilfe
Stadtweite Barrierenkartierung starten. Mitglieder melden Barrieren aus ihrem Alltag. Der entstehende Datensatz liefert konkrete Belege für Gespräche mit der Verwaltung und unterstützt Förderanträge zur Barrierebeseitigung.
Kommunen & Stadtplanung
Strukturierte, fotodokumentierte Barrierenmeldungen aus der Bevölkerung empfangen. Daten zeigen, in welchen Stadtteilen der größte Handlungsbedarf besteht, und ermöglichen gezielte Investitionen in barrierefreie Infrastruktur.
Inklusions-Initiativen & Ehrenamtliche
Kartierungsaktionen in bestimmten Quartieren, rund um Bahnhöfe oder entlang von Hauptfußgängerrouten organisieren. Ehrenamtliche erfassen Barrieren systematisch in einem definierten Gebiet. Das strukturierte Ergebnis ist direkt übergabefähig ans Stadtamt.
Enthaltene Kategorien
Häufig gemeldete Probleme sind Straßenschäden, defekte Beleuchtung, illegale Müllablagerung, Graffiti und weitere. Jede Kategorie kann nach der Einrichtung im Dashboard angepasst werden.
Das bekommst du
Barrierenkategorien
Meldungen werden nach Barrierentyp klassifiziert: fehlende Rampe, defekter Aufzug, fehlende Bordsteinabsenkung, Gehweghindernis, fehlendes Blindenleitsystem oder nicht barrierefreier Eingang. Kategorisierte Daten sind direkt für Infrastrukturplanung nutzbar.
Fotodokumentation vor Ort
Jede Meldung enthält ein GPS-Foto der Barriere. Das Bild liefert den räumlichen Kontext, den eine Kategorie allein nicht vermittelt, und gibt dem Stadtamt genug Information zum Handeln, ohne einen eigenen Ortstermin.
Mehrfach-Bestätigung
Dieselbe Barriere kann von mehreren Personen unabhängig gemeldet werden. Mehrfach bestätigte Barrieren sind auf der Karte visuell hervorgehoben und werden in der Wartungsplanung höher priorisiert.
Datenexport für Kommunen
Gesammelte Meldungen sind in strukturierten Formaten exportierbar, direkt verwendbar in kommunalen GIS-Systemen und Förderprogrammen für barrierefreie Infrastruktur. Kein manuelles Übertragen von Felddaten.
Live erleben
Von der Datenerfassung bis zur Auswertung
Nutzer verorten Probleme mit Foto und Standort. Marker clustern automatisch und sind farbcodiert nach Kategorie.
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